Kurzzeitig: Schutz & Reparatur.
Bei Verletzungen oder Infektionen hilft die Entzündungsreaktion dem Körper, auf Schäden zu reagieren.
GESUNDHEIT VERSTEHEN
Was bringt es, anders zu essen? Entdecke fünf Wege, wie Ernährung im Körper wirkt – und welche langfristigen Risiken du damit beeinflussen kannst.
5 Zusammenhänge · 5 Wissensfragen · konkrete Ideen für deinen AlltagDAS WICHTIGE VORWEG
Eine passende Ernährung kann helfen, Erkrankungen vorzubeugen. Entscheidend sind wiederkehrende Gewohnheiten und das gesamte Ernährungsmuster. Kein einzelnes Lebensmittel und auch Inflivo garantieren, dass du gesund bleibst.
Herz & Gefässe
Das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall beeinflussen.
Oliven- oder Rapsöl statt Butter; Nüsse statt eines butterreichen Snacks.
Ungesättigte statt gesättigter Fette können das LDL-Cholesterin senken. Weniger LDL bedeutet weniger Belastung für die Gefässwände.
Eine mediterrane Ernährungsweise kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse senken.
In der korrigierten PREDIMED-Studie hatten ältere Menschen mit hohem Herz-Kreislauf-Risiko unter mediterraner Ernährung mit Olivenöl oder Nüssen weniger schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse als die Vergleichsgruppe. Untersucht wurde ein Ernährungsmuster, nicht Inflivo.
Das lässt sich nicht als persönliche Erfolgsgarantie übertragen. Ein gesunkener LDL-Wert und ein verhindertes Ereignis sind unterschiedliche Ergebnisse.
KURZ MITDENKEN
KLEIN ANFANGEN
Blutdruck
Einen wichtigen Risikofaktor für Schlaganfall und Herzkrankheiten angehen.
Mehr Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse. Kräuter, Zitrone und Gewürze für Geschmack; weniger stark gesalzene Produkte.
Viel Natrium aus Salz kann den Blutdruck erhöhen. Eine pflanzenreiche Auswahl und weniger Salz können ihn senken.
Ein niedrigerer Blutdruck entlastet die Gefässe. Ernährung ist dafür ein beeinflussbarer Baustein.
In kontrollierten DASH-Studien sank der Blutdruck durch das Ernährungsmuster. Weniger Natrium verstärkte den Effekt. Die hier beschriebene Inflivo-Auswahl ist kein getestetes DASH-Programm.
Bluthochdruck spürt man häufig nicht: Messen ist aussagekräftiger als das Körpergefühl. Bei Nierenerkrankungen oder bestimmten Medikamenten kaliumreiche Salzersatzprodukte nur nach Rücksprache nutzen.
KURZ MITDENKEN
KLEIN ANFANGEN
Blutzucker
Typ-2-Diabetes bei erhöhtem Risiko verzögern oder verhindern helfen.
Hülsenfrüchte, Gemüse und ganze Getreidekörner regelmässig einplanen; Wasser statt zuckerhaltiger Getränke.
Ballaststoffreiche Mahlzeiten können die Aufnahme von Kohlenhydraten verlangsamen. Bewegung hilft Muskeln, Glukose zu nutzen.
Ernährung, Bewegung und bei Bedarf Gewichtsreduktion können gemeinsam das Typ-2-Diabetes-Risiko deutlich senken.
Im Diabetes Prevention Program erkrankten Menschen mit erhöhten Blutzuckerwerten unter intensiv begleitetem Lebensstilprogramm seltener an Typ-2-Diabetes. Dazu gehörten Ernährung, mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche und ein Gewichtsreduktionsziel. Es war kein reiner Ernährungseffekt.
Eine normale Blutzuckerreaktion nach dem Essen ist kein Schaden. Bei bestehendem Diabetes sind Medikamente und Kontrollen gegebenenfalls weiterhin nötig; Dosen nicht selbst ändern.
KURZ MITDENKEN
KLEIN ANFANGEN
Darm
Die Verdauung unterstützen und das Darmkrebsrisiko beeinflussen.
Linsen, Bohnen, Gemüse, Nüsse und ganze Haferflocken bringen unterschiedliche Ballaststoffe mit.
Ein Teil bindet Wasser und unterstützt den Stuhltransport. Darmbakterien vergären andere zu kurzkettigen Fettsäuren.
Ballaststoffreiche Ernährung und Vollkorn sind mit einem geringeren Darmkrebsrisiko verbunden.
Der World Cancer Research Fund bewertet die Evidenz für Ballaststoffe und Vollkorn zur Senkung des Darmkrebsrisikos als stark. Die zugrunde liegenden Langzeitdaten sind überwiegend beobachtend. Ein Mechanismus allein beweist noch keine Krebsprävention.
Ballaststoffe nach und nach steigern und ausreichend trinken. Bei anhaltenden Beschwerden individuell abklären; Ernährung ersetzt keine empfohlene Darmkrebsvorsorge.
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KLEIN ANFANGEN
Leber
Einer metabolischen Fettleber vorbeugen und bestehendes Leberfett beeinflussen.
Alltagstaugliche Mahlzeiten mit Gemüse und Hülsenfrüchten; Wasser statt Softdrinks. Alkohol begrenzen.
Wenn länger mehr Energie ankommt als verbraucht wird, kann die Leber Fett einlagern. Insulinresistenz spielt ebenfalls eine Rolle.
Eine passende Ernährung, Bewegung und bei Übergewicht eine schrittweise Gewichtsreduktion können Leberfett verringern.
NIDDK empfiehlt bei metabolischer Fettleber eine ausgewogene Ernährung, passende Portionsgrössen und Gewichtskontrolle. Die Erkrankung kann auch bei Normalgewicht auftreten und braucht eine individuelle Beurteilung.
Weniger Leberfett bedeutet nicht automatisch, dass Vernarbungen verschwinden oder alle Folgeerkrankungen verhindert sind. Keine Crash-Diäten oder Detox-Produkte nötig.
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KÖRPERWISSEN
Kurze Erklärungen. Eine Frage zum Mitdenken. Ein nächster Schritt für deinen Alltag.
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Bei Verletzungen oder Infektionen hilft die Entzündungsreaktion dem Körper, auf Schäden zu reagieren.
Anhaltende Entzündungsprozesse können Gewebe schädigen und an Krankheiten beteiligt sein. Sie haben unterschiedliche Ursachen.
Die gesundheitlichen Vorteile günstiger Essmuster lassen sich nicht allein mit „weniger Entzündung“ erklären. Auch Blutfette, Blutdruck und der Stoffwechsel zählen.
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